Planung

Die Entscheidung für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur wird von verschiedenen Faktoren bestimmt. In der Regel ist die Frage jedoch längst nicht mehr "ob" ausgebaut wird, sondern "wie" der Ausbau realisiert werden kann. Die Planung umfasst alle Bereiche: von der individuellen Ausgangslage (aktuelle Breitbandversorgung, verfügbare Infrastrukturen, Bedarf etc.) über die am besten geeignete Technologie und mögliche Finanzierungsformen bis hin zum geeigneten Geschäfts- und Trägermodell für Netzausbau und -betrieb.

Wichtig ist eine genaue Kenntnis des eigentlichen Ausbaubedarfs. Dazu werden in der Regel Umfragen durchgeführt, mit denen sowohl die technischen als auch die räumlichen Bedarfe der potenziellen Kunden identifiziert werden. Mit dem anschließenden Markterkundungs- und Interessenbekundungsverfahren werden weitere Planungs- und Entscheidungshilfen geschaffen.

Mithilfe einer SWOT-Untersuchung (Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats) können im Rahmen der Machbarkeitsanalyse die internen Stärken und Schwächen in Beziehung zu den externen Faktoren wie Chancen und Hindernisse gesetzt werden. Daraus können Handlungsansätze für die bestmögliche Umsetzung des Breitbandausbaus unter Berücksichtigung des vorhandenen Potenzials abgeleitet werden. Ein Ergebnis einer SWOT-Analyse kann es beispielsweise sein, größere ländliche Gebiete mit geringer Besiedelung und ähnlicher Topographie (Threats) sowie guten, ortsübergreifenden infrastrukturellen Voraussetzungen (Strengths) zu einem Ausbaugebiet zusammenzufassen, um das Gebiet für einen Ausbau hinreichend attraktiv zu machen.

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