Mitnutzung & Mitverlegung

Eine zukunftsorientierte sowie kosteneffiziente Möglichkeit des Breitbandausbaus stellt die gleichzeitige Verlegung von Leerrohren für Glasfasernetze im Zuge der Sanierung bzw. des Aus- und Neubaus von Verkehrsinfrastrukturen (Autobahnen, Straßen, Geh- und Fahrradwege) dar.

Die weit reichenden Infrastrukturen der Versorgungswirtschaft, wie beispielsweise Zu- und Abwasserkanäle, bieten großes Potenzial für die Erschließung unterversorgter Gebiete mit Breitbandanschlüssen. Im Zuge geplanter Bauvorhaben werden Glasfaserkabel direkt mitverlegt oder nachträglich mithilfe von speziellen Robotern in die Rohre eingezogen.

KabeltrogDurch die Mitnutzung von bestehenden Kabelinfrastrukturen, Leerrohren und Glasfasernetzen, die bereits von der Privatwirtschaft (beispielsweise Energieversorger, Deutsche Bahn) installiert wurden, können Einsparungen beim Aufbau einer flächendeckenden Breitbandversorgung erreicht werden.


StromtrasseSynergien können auch durch das gleichzeitige Verlegen von Stromleitungen und TK-Infra-strukturen gehoben werden. An Stromversor-gungsmasten können zusätzlich Kabel für eine Breitbandversorgung installiert werden. Lichtleiter werden von Umspannwerken in Haushalte mitverlegt, um beispielsweise Stromzähler elektronisch auszuwerten. Ein Leitfaden der Bundesnetzagentur gibt Auskunft über die Verlegung von Glasfaserkabeln oder Leerrohren bei Arbeiten am Stromnetz.

WindradFunklösungen bieten eine kostengünstige und vergleichsweise schnell zu errichtende Alternative zum Aufbau einer adäquaten Breitbandversorgung. Hierfür bestehen zudem zahlreiche Mitnutzungsmöglichkeiten, durch die der Ausbau beschleunigt werden kann. So bieten beispielsweise Windkraftanlagen aufgrund der notwendigen Erschließung mit Kabelinfrastrukturen und einer herausragenden Höhe eine synergetische Nutzung mit Breitband-Funkantennen oder kabelgebundenen Netzen an.